Aktuelle Ergebnisse im Bankentest „Baufinanzierungsberatung 2026“

Ergebnislisten der EXZELLENTEN Anbieter nach Bundesland bzw. Region aus dem Bankentest „Baufinanzierungsberatung 2026“:

Lfd. Nr. Name des Anbieters Gesamtnote
1 Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau 1,33
2 Kreissparkasse Freudenstadt 1,37
3 Kreissparkasse Heidenheim 1,46
4 VR-Bank Ostalb eG 1,52
5 Volksbank Breisgau Nord eG 1,52
6 Sparkasse Ulm 1,54
7 Volksbank Göppingen eG 1,62
8 Kreissparkasse Ludwigsburg 1,66
9 BBBank eG 1,68
10 Volksbank Stuttgart eG 1,68
11 Volksbank Mittlerer Neckar eG 1,68
12 Kreissparkasse Böblingen 1,70
13 Donau-Iller Bank eG 1,80
14 Volksbank in der Region eG 1,83
15 Volksbank Kurpfalz eG 1,83
16 Sparkasse Kraichgau 1,83
17 Volksbank Lahr eG 1,85
18 Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG 1,86
19 Sparkasse Bodensee 1,87
20 Sparkasse Offenburg/Ortenau 1,87
21 Kreissparkasse Ostalb 1,90
22 Sparda-Bank Baden-Württemberg eG 1,91
23 Sparkasse Schwarzwald-Baar 1,91
24 Volksbank Freiburg eG 1,95
Lfd. Nr. Name des Anbieters Gesamtnote
1 Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG 1,35
2 Sparkasse Mainfranken Würzburg 1,50
3 Sparkasse Nürnberg 1,50
4 VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG 1,68
5 Kreis-und Stadtsparkasse Erding-Dorfen 1,70
6 Sparkasse Allgäu 1,70
7 PSD Bank Nürnberg eG 1,72
8 Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg 1,74
9 Raiffeisenbank Straubing eG 1,76
10 Sparda-Bank München eG 1,78
11 Sparkasse Regensburg 1,78
12 VR Bank im südlichen Franken eG 1,83
13 Münchner Bank eG 1,84
14 VR-Bank Mittelfranken Mitte eG 1,85
15 meine Volksbank Raiffeisenbank eG 1,86
16 Sparda-Bank Ostbayern eG 1,88
17 Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale 1,88
18 Sparkasse Schwaben-Bodensee 1,90
19 VR Bank Bamberg-Forchheim eG 1,93
20 Volksbank Raiffeisenbank Starnberg Herrsching Landsberg eG 1,95
Lfd. Nr. Name des Anbieters Gesamtnote
1 Sparkasse Rhein-Haardt 1,21
2 Volksbank Mittelhessen eG 1,39
3 Vereinigte Volksbank eG Saarlouis -Losheim am See -Sulzbach/Saar 1,39
4 Kasseler Sparkasse 1,45
5 Sparkasse Werra-Meißner 1,46
6 Sparkasse Kaiserslautern 1,54
7 VR VerbundBank eG 1,55
8 Frankfurter Volksbank Rhein/Main eG 1,58
9 Wiesbadener Volksbank eG 1,68
10 VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG 1,68
11 Sparkasse Hanau 1,74
12 Volksbank Darmstadt Mainz eG 1,78
13 Sparda-Bank Südwest eG 1,78
14 Kreissparkasse Limburg 1,78
15 Volksbank Alzey-Worms eG 1,85
16 VR Bank RheinAhrEifel eG 1,88
17 Sparkasse Vorderpfalz 1,91
18 Sparkasse Koblenz 1,94
19 Vereinigte VR Bank Kur-und Rheinpfalz eG 1,95
20 Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG, Simmern 1,95
21 Sparkasse Südpfalz 1,96
22 Volksbank Odenwald -Niederlassung der Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG 1,98
Lfd. Nr. Name des Anbieters Gesamtnote
1 Volksbank Hameln-Stadthagen eG 1,35
2 Volksbank BRAWO eG 1,64
3 Volksbank eG, Wolfenbüttel 1,66
4 Volksbank Lüneburger Heide eG 1,68
5 Sparkasse Hildesheim Goslar Peine 1,75
6 Sparkasse Osnabrück 1,79
7 Sparkasse Hannover 1,82
8 Volksbank in Schaumburg und Nienburg eG 1,85
9 PSD Bank Hannover eG 1,88
10 Kreissparkasse Diepholz 1,90
11 Ostfriesische Volksbank eG 1,91
12 Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg 1,92
13 Volksbank eG, Hildesheim 1,95
Lfd. Nr. Name des Anbieters Gesamtnote
1 Hamburger Volksbank eG 1,56
2 Sparkasse zu Lübeck AG 1,63
3 Förde Sparkasse 1,67
4 VR Bank Nord eG 1,72
5 Sparda-Bank Hamburg eG 1,73
6 Sparkasse Südholstein 1,74
7 Volksbank in Holstein eG 1,76
8 Hamburger Sparkasse AG 1,79
9 Volksbank Raiffeisenbank eG, Itzehoe 1,88
10 Volksbank zwischen den Meeren eG 1,93
11 Die Sparkasse Bremen AG 1,95
Lfd. Nr. Name des Anbieters Gesamtnote
1 Sparkasse Siegen 1,33
2 Sparkasse KölnBonn 1,41
3 Sparkasse Essen 1,42
4 Volksbank Euskirchen eG 1,52
5 Sparkasse Bielefeld 1,68
6 Sparkasse Hellweg-Lippe 1,71
7 Volksbank Westmünsterland eG 1,73
8 Dortmunder Volksbank eG 1,78
9 PSD Bank Rhein-Ruhr eG 1,78
10 Kreissparkasse Steinfurt 1,78
11 Sparkasse Münsterland Ost 1,79
12 Volksbank Kleverland eG 1,80
13 Bank für Kirche und Diakonie eG 1,82
14 VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG 1,83
15 Sparkasse Düren 1,83
16 Sparkasse an Volme und Ruhr 1,83
17 Kreissparkasse Köln 1,83
18 Sparkasse Westmünsterland 1,87
19 Sparda-Bank West eG 1,91
20 Sparkasse Vest Recklinghausen 1,91
21 Volksbank an der Niers eG 1,93
22 Sparkasse Duisburg 1,93
23 Volksbank Rhein-Erft-Köln eG 1,95
24 Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter 1,96
Lfd. Nr. Name des Anbieters Gesamtnote
1 Sparkasse Vogtland 1,37
2 Sparkasse Vorpommern 1,42
3 Volksbank Mittweida eG 1,56
4 Sparkasse Chemnitz 1,58
5 Berliner Volksbank eG 1,66
6 Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam 1,68
7 VR Bank Mecklenburg eG 1,85
8 Sparda-Bank Berlin eG 1,98

Testsieger in der Immobilienfinanzierung:

Aktuelle Ergebnisse im Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“

Exzellente Beratung in der Immobilienfinanzierung – diese Institute überzeugen bundesweit.

Eine gute Immobilienfinanzierung ist weit mehr als nur ein Darlehen. Entscheidend ist ein umfassendes Beratungspaket, das Sicherheit, Weitsicht und maßgeschneiderte Lösungen vereint.
Doch welche Banken bieten ihren Kunden dieses Rundum-sorglos-Paket für die Verwirklichung der eigenen Wohnträume?

Im Rahmen des aktuellen Bankentests „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2025“ wurden deutschlandweit 225 Beratungsgespräche ausgewertet: 122 Regionalbanken konnten dabei mit überdurchschnittlicher Qualität überzeugen.

Qualität als Maßstab

Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH orientiert ihre Bankentests als einziges Institut in Deutschland an den aktuellen Standards für die Finanzberatung privater Verbraucher. Der zugrundeliegende Fragenkatalog wurde um zentrale Aspekte des digitalen Ersteindrucks ergänzt. Mit der Kategorie „Digital-Check“ wird die Analyse seit Jahren inhaltlich erweitert und abgerundet.

Relevanz in Zeiten steigender Zinsen

Die jüngsten Zinsentwicklungen und steigenden Immobilienpreise erhöhen die Anforderungen an eine durchdachte Beratung. Ein modernes Finanzierungskonzept muss neben Zinsbindungen auch Themen wie Risikoschutz und die langfristige Planung berücksichtigen.

Die wesentlichen Prüfkriterien waren:

  1. Digital-Check (30 %): Informationsgehalt, Benutzerfreundlichkeit, Reichweite digitaler Services – vom Umfang über FAQs, Online-Rechner und Checklisten bis hin zu den Kontaktmöglichkeiten.
  2. Servicequalität (10 %): Terminvereinbarung, Erreichbarkeit, Unterlagenmanagement (inkl. Wartezeiten, Rückrufverhalten und u.a. die Pünktlichkeit).
  3. Kundenorientierung (25 %): Die Struktur, der Umfang und die Nachvollziehbarkeit im Rahmen des individuellen Finanzierungsvorschlags mit der Frage, ob das Finanzierungskonzept maßgeschneidert war.
  4. Beratungsqualität (25 %): Umfassende Bedarfsanalyse und konkrete Handlungsempfehlungen. Damit ist das erkennbare Interesse an dem Kunden gemeint, mit dem Ziel, weit über die reine Finanzierung hinaus, individuelle und bedarfsgerechte Empfehlungen zu erhalten.
  5. Nachbetreuung (10 %): Vollständige Erfassung der Kontaktdaten, Vereinbarung eines Folgetermins, Benennung der erforderlichen Unterlagen sowie eine aktive Bemühung um eine kontinuierliche Kontaktpflege nach dem Beratungsgespräch.

Testdesign und Vorgehen

Die Testkäufe wurden von ausgebildeten Bankkaufleuten durchgeführt, die nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Testkaufdurchführung (GoT) arbeiten.

Um Vergleichbarkeit sicherzustellen, wurde ein einheitliches Kundenszenario zugrunde gelegt:

  • Privatkunde, alleinstehend
  • Nettoeinkommen: ca. 3.000 €
  • Finanzierungsbedarf: Eigentumswohnung im Wert von ca. 250.000 €
  • Eigenkapital: über 100.000 €
  • Haushaltsüberschuss (aktuell bzw. vor Finanzierung): ca. 700 € monatlich

Damit handelte es sich um eine vergleichsweise einfache Finanzierungsanfrage, bei der die getesteten Banken die Chance hatten, über die reine Finanzierung hinaus auch Themen wie Krankentagegeld, Berufsunfähigkeit, Bausparen oder auch Altersvorsorge anzusprechen.

Unter dem Leitgedanken „Digitale Stärke & exzellente Beratungsqualität“ haben wir die 100 größten Genossenschaftsbanken und die 100 größten Sparkassen getestet. Ergänzt wurde die Auswahl um jene Institute, die in diesem Jahr bereits mit dem Prädikat „BESTE BANK vor Ort“ ausgezeichnet wurden.

Ergebnisse für das Jahr 2026

Nach den 225 geführten bzw. untersuchten Gesprächen erhielten 122 Regionalbanken die Gesamtnote besser als 2,0. Diese Institute gelten als herausragende Dienstleister im Bereich Baufinanzierung und Immobilienfinanzierung und erhalten das Prädikat „SEHR GUT“.

Diese Anbieter bzw. deren Ergebnisse werden in den folgenden Regionen veröffentlicht. Dabei ist der Sitz des jeweiligen Kreditinstituts relevant bzw. der Ort, an dem das Beratungsgespräch geführt wurde.

Die Ergebnisse gliedern sich nach Bundesländern bzw. Regionen:

  • Baden-Württemberg – 24 Top-Anbieter
  • Bayern – 20 Top-Anbieter
  • Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) – 22 Top-Anbieter
  • Niedersachsen – 13 Top-Anbieter
  • Nord (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen) – 11 Top-Anbieter
  • Nordrhein-Westfalen – 24 Top-Anbieter
  • Ost (inkl. Berlin, neue Bundesländer) – 8 Top-Anbieter

Die Sortierung erfolgt nach der Endnote bzw. bei gleicher Note ist die Sortierung zufällig, da es sich bei dem Prädikat „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ – in der Darstellung je Region – nicht um ein „klassisches Ranking“ handelt.
Deshalb sind die Top-Anbieter je Bundesland bzw. Region mit einer fortlaufenden Nummerierung dargestellt.

Informationen für Banken und Verbraucher

Präsentation der Ergebnisse
Präsentation_2026_Testsieger-Baufinanzierung

Die Druckversion für diese aktuelle Pressemeldung können Sie hier finden:
Pressemeldung_Ergebnisse_Immobilienfinanzierung 2026

Presseberichte: Im Januar 2026 werden die Ergebnisse u. a. auf der Plattform Handelsblatt.com und weiteren Portalen veröffentlicht.

Weitere Veröffentlichungen und ausgewählte Interviews zu dem Bankentest „SEHR GUTE Baufinanzierung 2026“ finden Sie auf unserer Landingpage „Baufinanzierung“

Pressekontakt
Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH
Pressestelle
Pilsenseestraße 29
82211 Herrsching am Ammersee
📞 08152 39 616 97
📧 info@gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de

👉 Dieser Bankentest zählt zu den größten und umfangreichsten Analysen im Bereich Baufinanzierung in Deutschland. Er bietet sowohl Verbrauchern eine wertvolle Orientierung bei der Auswahl ihrer Hausbank als auch den Instituten selbst wichtige Hinweise zur Optimierung ihrer Beratungsprozesse.

Baufinanzierungsberatung: Guter Rat muss nicht teuer sein, spart aber Geld und Nerven

Der langfristige Erfolg einer Immobilienfinanzierung steht und fällt bereits mit der ersten Beratung und mit der Wahl des geeigneten Partners. Mit dem Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ bietet die Gesellschaft für Qualitätsprüfung auch in diesem Jahr eine erste fundierte Orientierung. Handelsblatt.com berichtet über die Immobilienfinanzierung, die Bedeutung einer qualifizierten Beratung und die Methodik des Bankentests.

Studien – wie eine Umfrage des Inkassounternehmens Lowell – belegen immer wieder anschaulich, dass beim Thema Finanzen deutschen Verbrauchern deutliche Wissenslücken attestiert werden müssen. So geben in der Umfrage zur Finanzbildung zum Beispiel 86 % der über 45-jährigen an, dass ihre Schulbildung zum Thema Finanzen nicht ausreichend ist.

Überraschende 63 % junger Verbraucher der „Generation Z“ äußern sogar, dass sie nicht konkret wissen, was ein Kredit ist. Gleichzeitig ist und bleibt über alle Generationen hinweg das Eigenheim der größte materielle Lebenswunsch. Da dieser wiederum für die allermeisten Deutschen nur durch ein Darlehen zu realisieren ist, zeigt sich auch für die Zukunft ein immenser Beratungsbedarf im Bereich Bau- und Immobilienfinanzierung.

Im dritten Quartal 2024 lag das Kreditvolumen im Bereich der Immobilienfinanzierung bei über 50 Mrd. Euro – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 30 %. Jeder einzelne Darlehensnehmer finanziert seine individuelle Immobilie im Durchschnitt mit mehr als 300.000 Euro.
Bei diesen Summen steht das Risiko für den Einzelnen bei der Entscheidungsfindung naturgemäß im Vordergrund. Die Angst vor falschen Entscheidungen, die das finanzielle Leben über Jahrzehnte beeinflussen können, ist groß. Entsprechend sensibel ist die Frage nach dem richtigen Partner für ein Finanzierungsvorhaben.

Mit dem Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ bietet die Gesellschaft für Qualitätsprüfung auch im Jahr 2026 eine Orientierungshilfe bei der Suche nach der richtigen Bank für die Bau- oder Immobilienfinanzierung. Dabei stützt sich der Experte für die unabhängige Prüfung von Kundenorientierung und Beratungsqualität auf bewährte Testmethodik, die aussagekräftige Ergebnisse zur Leistung von Anbietern vor Ort liefert.

Ein aktueller Beitrag bei Handelsblatt.com beleuchtet im Detail das Thema Baufinanzierung und befasst sich mit den Testmethoden und den aktuellen Ergebnissen des Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“.

Fotoquelle: shutterstock_2490029207

Baufinanzierung – Regionalbanken im Härtetest

Im Gespräch mit Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH, vor der offiziellen Ergebnisveröffentlichung im Oktober 2025.

Die Baufinanzierung zählt für Privatkunden zu den wichtigsten Finanzentscheidungen überhaupt – entsprechend hoch sind die Erwartungen an Banken, wenn es um die Beratung, den Service und die digitalen Angebote geht.

Mit dem Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ hat die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH erneut bundesweit über 200 Beratungsgespräche durchgeführt und die Leistungen regionaler Institute detailliert bewertet.

Im Gespräch erläutert Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung, welche Erkenntnisse in den einzelnen Bewertungskategorien besonders auffallen und welche Entwicklungen sich gegenüber dem Vorjahr abzeichnen.

Bewertungskategorie „Digital-Check“

Redaktion: Herr Fürderer, im Rahmen Ihres Bankentests spielt auch der sogenannte Digital-Check eine wichtige Rolle. Welche Entwicklungen konnten Sie in dieser Kategorie im Vergleich zum Vorjahr beobachten?

Kai Fürderer: Die Auswertung aller Gespräche hat gezeigt, dass sich der digitale Ersteindruck vieler Banken im Vergleich zum Vorjahr spürbar verbessert hat. Besonders auffällig ist, dass zahlreiche Institute ihre Online-Präsenz weiterentwickelt haben – etwa durch moderne Berechnungsmöglichkeiten für Finanzierungsszenarien, optimierte Abschlussstrecken sowie sehr umfangreiche FAQ-Bereiche und praxisnahe Checklisten.

Auch die Kontaktmöglichkeiten wurden deutlich ausgebaut: Neben klassischen Formularen stehen heute Live-Chats, Videoberatung oder Rückrufservices zur Verfügung. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass potenzielle Kunden bereits im digitalen Erstkontakt einen professionellen und serviceorientierten Eindruck gewinnen – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Zusammenfassend kann man auch sagen: Der Digital-Check verdeutlicht, dass viele Banken erkannt haben, wie wichtig ein professioneller und nutzerfreundlicher digitaler Erstkontakt für die Wahrnehmung ihrer Beratungsqualität ist. Damit wird die digitale Präsenz zunehmend zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor in der Baufinanzierung.

Bewertungskategorie „Servicequalität“

Redaktion: Neben der fachlichen Beratung spielt die Servicequalität eine zentrale Rolle. Welche Ergebnisse hat Ihr Test hier hervorgebracht?

Kai Fürderer: Gerade bei der Servicequalität sehen wir nach wie vor das größte Verbesserungspotenzial. Bewertet wurden Erreichbarkeit, Terminvereinbarung, Pünktlichkeit und Rückrufverhalten. Unsere Ergebnisse zeigen: Die Wartezeiten beim Erstkontakt lagen nicht selten über 30 Sekunden, notwendige Rückrufe blieben in rund 15 % der Fälle ganz aus, und nur etwa drei Viertel der Termine begannen pünktlich. Zudem wurde lediglich in 66 % der Gespräche der vereinbarte Kanal – etwa eine Videoberatung – auch tatsächlich genutzt.

Für Kunden sind dies entscheidende (Hygiene-) Faktoren. Eine gute Beratung beginnt mit einem reibungslosen organisatorischen Ablauf. Hier müssen viele Banken noch konsequenter daran arbeiten, Verlässlichkeit und Qualität im Erstkontakt sicherzustellen.

In der Gesamtschau verdeutlichen diese Ergebnisse, dass gerade bei der Servicequalität noch erheblicher Handlungsbedarf besteht. Während viele Institute in den vergangenen Jahren ihre digitale Präsenz und Beratungsinhalte stark ausgebaut haben, bleibt die Verlässlichkeit im organisatorischen Ablauf ein kritischer Faktor.

Für Verbraucher bedeutet das: Eine gute Baufinanzierungsberatung zeigt sich nicht allein in den Zahlen und Angeboten, sondern auch in einem reibungslosen, verbindlichen und verlässlichen Serviceprozess.

Bewertungskategorie „Kundenorientierung“

Redaktion: Ein weiteres zentrales Kriterium ist die Kundenorientierung. Was wurde in dieser Kategorie untersucht und wie haben die Banken abgeschnitten?

Kai Fürderer: Die Kundenorientierung ist das Herzstück einer Baufinanzierungsberatung. Im Fokus steht, ob das Finanzierungsvolumen korrekt ermittelt, ein passendes Finanzierungskonzept entwickelt wird und auch Sonderthemen wie Sondertilgungen oder vorzeitige Kreditrückzahlungen angesprochen werden.

Insgesamt bewegten sich die Beratungen auf einem sehr hohen Niveau. Viele Institute arbeiten mit klar strukturierten Prozessen, sodass Inhalte vollständig und nachvollziehbar vermittelt werden. Unterschiede ergaben sich vor allem in Detailfragen: Bekommen Kunden bzw. Interessenten schon im Erstgespräch ein unverbindliches Angebot? Oder wird darauf hingewiesen, dass im individuellen Fall auch ein höheres Finanzierungsvolumen darstellbar wäre? Solche Aspekte sind für Verbraucher nicht trivial, da sie Spielräume eröffnen und Entscheidungsoptionen erweitern. Genauso verhält es sich auch mit dem Thema Sondertilgungen, da diese nicht immer in gleicher Art und Weise bzw. Höhe möglich sind.

In Summe lässt es sich wie folgt zusammenfassen: Die Kategorie Kundenorientierung unterstreicht, dass eine qualitativ hochwertige Beratung weit über das bloße Vorstellen von Konditionen hinausgeht. Sie lebt von einer strukturierten Bedarfsanalyse, einer ganzheitlichen Betrachtung der individuellen Situation und dem vorausschauenden Aufzeigen von Möglichkeiten – auch über das unmittelbar Offensichtliche hinaus. Damit haben sich viele Institute in diesem Bereich als echte Qualitätsführer positioniert.

Bewertungskategorie „Beratungsqualität“

Redaktion: Die Beratungsqualität ist sicherlich das zentrale Kriterium. Welche Maßstäbe legten Sie hier an und welche Unterschiede traten besonders hervor?

Kai Fürderer: Eine hohe Beratungsqualität zeigt sich in einer ganzheitlichen Bedarfsanalyse. Es geht also nicht nur um die reine Finanzierung, sondern auch um Themen, die für die langfristige Tragfähigkeit entscheidend sind – wie Einkommensabsicherungen (z. B. Krankentagegeld- oder Berufsunfähigkeitsversicherung), Todesfallabsicherung oder die Absicherung der Immobilie.
Gerade hier gab es die größten Unterschiede: Einige Banken überzeugten durch eine umfassende Finanzanalyse inklusive Haushaltsrechnung, Privatbilanz und ersten Lückenberechnungen. Teilweise erhielten Kunden sogar bereits konkrete Angebote und eine Liste der mitzubringenden Unterlagen für den Folgetermin. Andere Institute sprachen diese Themen gar nicht an oder verwiesen auf spätere Gespräche mit Spezialisten.

Für uns ist klar: Beratungsqualität bedeutet, den Blick zu weiten und die langfristige finanzielle Stabilität des Kunden in den Mittelpunkt zu stellen.

In der Gesamtschau lässt sich festhalten: Eine hohe Beratungsqualität zeichnet sich dadurch aus, dass Banken den Blick weiten und neben der reinen Finanzierung auch die langfristigen Sicherungs- und Vorsorgebedarfe des Kunden berücksichtigen. Wer dies strukturiert in den Beratungsprozess integriert, hebt sich klar von Wettbewerbern ab und stellt sicher, dass die Baufinanzierung nicht nur heute, sondern auch in Zukunft Bestand hat.

Bewertungskategorie „Nachbetreuung“

Redaktion: Abschließend: Welche Rolle spielt die Nachbetreuung im Beratungsprozess?

Kai Fürderer: Die Nachbetreuung ist entscheidend für die Nachhaltigkeit im Kundenkontakt. Bewertet wurde, ob vollständige Kontaktdaten erhoben wurden, ob ein Folgetermin verbindlich vereinbart wurde – inklusive Agenda und mitzubringender Unterlagen – und wie der weitere Verbleib am Ende des Erstgesprächs kommuniziert wurde.

Alle Banken erzielten hier mindestens gute Ergebnisse. Unterschiede lagen jedoch in der Verbindlichkeit: Einige Institute vereinbarten sehr klare Folgetermine mit definierten Schritten und teilweise sogar einer Ausweitung in Richtung ganzheitlicher Beratung. Andere beschränkten sich auf eher unverbindliche Verweise auf spätere Kontakte.

Fakt ist: Nachbetreuung schafft Transparenz, sorgt für Kontinuität und ist ein wichtiger Hebel, um Vertrauen langfristig aufzubauen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Die Nachbetreuung ist mehr als nur ein organisatorischer Abschluss. Sie ist ein zentraler Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Beratung, da sie Kontinuität sicherstellt und das Vertrauen in die Bank nachhaltig stärkt. Banken, die hier verbindlich agieren und die Nachbetreuung als integralen Bestandteil ihrer Beratungsphilosophie begreifen, differenzieren sich klar von Wettbewerbern und stellen sicher, dass die Kundenbindung nicht nach dem Erstgespräch endet, sondern systematisch weiter aufgebaut wird.

Fazit:
Der Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ macht deutlich, dass die Qualität der Beratung in Deutschland insgesamt auf einem hohen Niveau liegt – gleichzeitig zeigen die einzelnen Bewertungskategorien klare Unterschiede zwischen den Instituten. Während der digitale Ersteindruck vieler Banken inzwischen professionell wirkt, bestehen vor allem in der Servicequalität und in der konsequenten Umsetzung einer ganzheitlichen Beratung noch erhebliche Potenziale.

Kai Fürderer fasst zusammen: „Eine exzellente Baufinanzierungsberatung vereint fachliche Kompetenz mit Verlässlichkeit, Kundenorientierung und einer ganzheitlichen Perspektive. Nur wer all diese Elemente miteinander verbindet, kann im Wettbewerb nachhaltig bestehen und das Vertrauen der Kunden gewinnen.“

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Weitere Beiträge rund um die Immobilienfinanzierung: https://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de/bankentest-baufinanzierung/

Ein aktueller Beitrag (vom 28. Juli 2025) auf Handelsblatt.com befasst sich mit den verschiedenen Aspekten einer Immobilienfinanzierung und verweist dabei auf den Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierungsberatung 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung als Grundlage für die Wahl eines geeigneten Finanzierungspartners.

Hier geht´s direkt zu einem aktuellen Interview (vom 02. September 2025) auf Handelsblatt.com mit Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH, vor der offiziellen Ergebnisveröffentlichung im Oktober 2025.

Fotoquelle: shutterstock_2490029207; 2396446767; Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH

Herausforderungen beim Immobilienerwerb: Worauf Sie achten sollten!

Risiken und Hürden bei der Immobilienfinanzierung. Gut vorbereitet ins Eigenheim: So umgehen Sie Fallstricke.

Der Wunsch nach Wohneigentum bleibt für viele Haushalte ein zentrales Lebensziel. Trotz hoher Nachfrage birgt der Weg dorthin erhebliche finanzielle Risiken und Beratungslücken. Zwei aktuelle Quellen – der Handelsblatt-Beitrag „Testsieger Baufinanzierung vor Ort“ und die BaFin-Umfrage „Kunden unter Druck“ – liefern wertvolle Einblicke, welche Stolpersteine Bauinteressenten beachten sollten.

Umfang und Qualität der Beratung: Der Schlüssel zum Erfolg

Laut der BaFin-Umfrage ließen sich 81 % der Befragten professionell beraten, und 88 % fühlten sich über Risiken gut informiert. Dennoch zeigte sich, dass ein signifikanter Teil enttäuscht ist, insbesondere bei langfristiger Belastung und Anschlussfinanzierung. Dies unterstreicht die Bedeutung einer ganzheitlichen und transparenten Beratung.

Viele Bau- und Kaufinteressierte suchen bewusst die Beratung vor Ort – gerade in Zeiten volatiler Märkte. Der Beitrag des Handelsblatts zur Baufinanzierung unterstreicht: Regionale Anbieter punkten mit Nähe, persönlicher Beratung und Kenntnis der lokalen Gegebenheiten.

Dennoch zeigt die Praxis: Nicht jede Beratung erfüllt die Erwartungen. Laut der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH mangelt es noch zu oft an strukturierten Gesprächen, klaren Finanzierungskonzepten und transparenten Konditionen. Dabei ist genau das essenziell, um realistisch planen zu können – etwa hinsichtlich Zinsbindung, Tilgungsrate und Fördermöglichkeiten.

Eigenkapital & Bonität: Der Hürdenlauf vor der Kreditzusage

Ein wesentlicher Stolperstein: zu wenig Eigenkapital oder schwache Bonität. 71 % der Antragsteller stellten eine Kreditanfrage, doch fast ein Drittel wurde abgelehnt – oft wegen zu wenig Eigenkapital oder niedrigem Haushaltseinkommen sowie negativer Schufa-Einträge.

Das Handelsblatt bestätigt: Vollfinanzierungen führen meist zu höheren Zinssätzen, während Eigenkapital Finanzierungskosten spürbar senken kann. Auch Eigenleistungen (“Muskelhypothek”) helfen, bringen aber eigene Risiken mit sich.

Haushaltsplanung & Ratenbelastung: Risiken im Alltag

Die BaFin-Umfrage zeigt: mehr als die Hälfte der Kreditnehmer hat Schwierigkeiten, die laufenden Kreditraten und Lebenshaltungskosten gleichzeitig zu stemmen. Viele greifen auf Dispokredite oder Kreditkarten zurück, was zu einer Schuldenspirale führen kann.

BaFin-Experte Christian Bock fordert daher: „Ehrlich zu sich selbst sein“, also Ausgaben realistisch planen, Rücklagen berücksichtigen und zukünftige Belastungsgrenzen definieren.
Eine häufige Herausforderung ist eine unzureichende Einschätzung des realistischen Budgets. Baukosten, Grundstückspreise und der Nebenkosten, weshalb viele Bau- oder Kaufprojekte leicht in finanzielle Schieflage geraten können.

Die Faustregel „Finanzieren mit Augenmaß“ ist aktueller denn je: Empfehlenswert sind solide Rücklagen, eine Tilgungsrate mit Luft nach oben und ein realistischer Blick auf mögliche Einkommensschwankungen.

Anschlussfinanzierung: Der Turbulente Übergang nach der Zinsbindung

Ein weiterer Stolperstein: die zeitkritische Anschlussfinanzierung. Rund 91 % der Kreditnehmer haben eine Zinsbindung – bei vielen läuft diese 2025/26 aus. Bei steigenden Marktzinsen drohen höhere Kosten. Zusätzlich berichten Kreditinstitute bereits jetzt über Ablehnungen alter Kredite bei fehlendem Eigenkapital oder Einkommen.

Die BaFin empfiehlt daher: rechtzeitig Alternativen prüfen, Zinsangebote vergleichen und bei Bedarf frühzeitig eine Verlängerung oder Umschuldung anstreben.
Die Zinsbindung ist ein zentraler Bestandteil der Finanzierung: Wird sie zu kurz gewählt, droht bei steigenden Zinsen ein teurer Folgekredit; bei zu langen Festschreibungen geht die Flexibilität verloren. Deshalb ist auch dieses Thema eine der zentralen Fragestellungen im Rahmen der individuellen Finanzierungsstrategie bzw. des individuellen Finanzierungskonzepts.

Die Anschlussfinanzierung als Risiko: Viele Darlehensnehmer unterschätzen, wie stark eine Zinswende ihre künftige Belastung verändern kann. Gerade für Verträge mit kurzer Zinsbindung droht eine böse Überraschung. Laut der aktuellen BaFin-Umfrage steigt das Risiko der Anschlussfinanzierung für tausende Haushalte in den kommenden Jahren deutlich. Wer nicht rechtzeitig vergleicht oder nachverhandelt, zahlt schnell mehrere tausend Euro mehr.

Förderprogramme & Zusatzangebote: Chancen ungenutzt?

Viele Bauherren nutzen staatliche Förderprogramme wie KfW-Zuschüsse oder Wohn-Riester nicht optimal. In einer Handelsblatt-Analyse wird betont, dass Vermittler und Banken, die diese Fördermöglichkeiten einbeziehen, einen erheblichen Mehrwert bieten. Ebenso ist die Berücksichtigung passender Zusatzprodukte wie Berufsunfähigkeits-, Risikolebens- oder Rechtsschutzversicherung ggf. sinnvoll. Die Komplexität einer Baufinanzierung erfordert auf jeden Fall eine umfassende Beratung.

Empfehlenswert ist eine Vor-Ort-Beratung mit klarer Struktur – von Budget und Zinsbindung über Fördermöglichkeiten bis zu sinnvollen bzw. notwendigen Zusatzprodukten. Viele Bauinteressenten kennen nicht alle staatlichen Förderprogramme wie KfW-Zuschüsse, Wohn-Riester oder Wohnungsbauprämie. Wer frühzeitig Fördermöglichkeiten prüft, kann erhebliche Vorteile nutzen.

Eine Beraterin bzw. ein Berater, der alle Fördermöglichkeiten kennt und aktiv einbezieht, ist in vielen Fällen Gold wert.

Marktdynamik: Vorsicht bei Zinswende und Preisentwicklungen

Die wirtschaftliche Unsicherheit beeinflusst die Stabilität des Immobilienmarktes. Laut einem BaFin-Fachartikel stabilisiert sich der Wohnimmobilienmarkt, doch Gewerbeimmobilien bleiben weiterhin volatil. Die BaFin hat als Reaktion ihren Systemrisikopuffer angepasst – von 2 % auf 1 % – um Banken zu entlasten und Immobilienkredite bezahlbarer zu machen.

Fazit: Keine „Standardlösung“, sondern individuelle Planung

Der Traum vom Eigenheim wird nur erfüllt, wenn Beratung, Planung und Eigenverantwortung in Einklang gebracht werden.

Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren zählen:

  1. Realistische Haushaltsanalyse mit Puffer für Lebensrisiken
  2. Solides Eigenkapital und gute Bonität als Voraussetzung für günstige Zinsen
  3. Ganzheitliche Beratung inkl. Förderprogramme, Anschlussstruktur & Absicherung
  4. Frühe Anschlussfinanzierungsplanung, um Belastungslücken zu vermeiden
  5. Flexibilität und Vergleichsfähigkeit bei Anbietern und Produkten

Wer diese Faktoren beachtet, kann potenzielle Stolpersteine gezielt umgehen und sein Immobilienprojekt langfristig finanzieren und genießen.

Der Weg zur eigenen Immobilie ist ambitioniert und kann sich dauerhaft auszahlen – doch ohne sorgfältige Planung lauern zahlreiche Stolpersteine. Eine passende Finanzierungspartnerwahl, solide Eigenkapitalbasis, umfassende Beratung, systematischer Konditionsvergleich und Förderungserkenntnis bilden das Fundament für ein tragfähiges Vorhaben.

Wer dies beachtet, kann den Traum vom Eigenheim mit deutlich weniger Risiko und finanzieller Belastung realisieren.

Quellen:
• Handelsblatt: Testsieger Baufinanzierung vor Ort
• BaFin-Umfrage „Kunden unter Druck – Immobilienfinanzierung 2024“

 

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BESTE BANK für die Immobilienfinanzierung – Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ – Qualität, die sich auszahlt!

Im Gespräch mit Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH.

Der Weg in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen eines der wichtigsten Lebensprojekte – zugleich aber auch ein finanzieller Kraftakt mit vielen Stolpersteinen. Im Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ nimmt die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH die Beratungsqualität von Regional- und Filialbanken unter die Lupe. Im Interview gibt Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung, einen Ausblick auf zentrale Erkenntnisse und erklärt, warum gute Beratung bei der Immobilienfinanzierung bares Geld wert sein kann.

Redaktion: Herr Fürderer, auf die vollständigen Ergebnisse Ihres diesjährigen Bankentests müssen wir noch etwas warten. Gibt es schon erste Erkenntnisse?

Kai Fürderer: Die detaillierten Ergebnisse mit einer Übersicht der bewerteten Banken veröffentlichen wir wie gewohnt im Oktober dieses Jahres auf unserer Website. Dann können sich künftige Bauherren oder Immobilienkäufer gezielt informieren, welche Institute vor Ort besonders gute bzw. ausgezeichnete Beratungsleistungen bieten.

Vorab lässt sich sagen: Die Mehrheit der Banken hat verstanden, wie entscheidend sehr gute Beratung für den eigenen Erfolg ist – dennoch gibt es weiterhin deutliche Unterschiede in der Qualität. Deshalb empfehlen wir jedem, sich im Vorfeld kritisch mit potenziellen Finanzierungspartnern auseinanderzusetzen.

Redaktion: Was genau bietet der Test „SEHR GUT in der Baufinanzierung“ den Verbraucherinnen und Verbrauchern?

Kai Fürderer: Unsere Tests – ob nun in der Baufinanzierung oder im klassischen Privatkundengeschäft – fokussieren sich auf die Beratungs- und Servicequalität regionaler Banken. Grundlage der Bewertung sind anonyme Beratungsgespräche, die von geschulten, branchenerfahrenen Testkundinnen und -kunden durchgeführt werden.

Dabei setzen wir ein realistisches Kundenprofil an und arbeiten mit einem standardisierten Analysebogen, der verschiedene Bewertungskategorien abdeckt – von der Terminvereinbarung über die eigentliche Beratung bis hin zu digitalen Services.

Interessierte können aus der Auswertung sowohl ein Gesamtbild gewinnen als auch individuelle Schwerpunkte setzen. Jüngere Zielgruppen legen beispielsweise besonders viel Wert auf die Ergebnisse im Bereich „Digitale Beratung“ bzw. „Digitale Tools“. Für eine Auszeichnung im Test müssen Banken jedoch in allen Bereichen überdurchschnittlich abschneiden.

Redaktion: In der öffentlichen Wahrnehmung steht häufig der Zinssatz im Fokus. Wie wichtig sind Beratung und Service wirklich?

Kai Fürderer: Natürlich ist der Zinssatz ein zentrales Kriterium – schließlich geht es oft um langfristige und hohe finanzielle Verpflichtungen. Doch genau deshalb ist fundierte Beratung so wichtig: Eine gute Baufinanzierungsberatung kann helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen, staatliche Förderungen zu nutzen oder die Finanzierung flexibler zu gestalten. Das kann am Ende bares Geld sparen.

Redaktion: Was macht aus Ihrer Sicht eine wirklich gute Beratung bei der Baufinanzierung aus?

Kai Fürderer: Sie sollte einerseits alle wesentlichen Grundlagen abdecken – etwa Budgetplanung, Eigenkapital, Tilgungsoptionen und Zinsbindung. Andererseits muss sie individuell auf die Lebenssituation der Kundinnen und Kunden eingehen. Dazu gehört beispielsweise die Überprüfung der Vorsorgesituation und der Absicherung gegen Lebensrisiken, die sich langfristig auf die Finanzierung auswirken können.

Entscheidend ist: Eine gute Beratung darf keine Verkaufsshow sein, sondern muss ehrlich und ganzheitlich informieren – auch über Risiken. Gleichzeitig sollten die Empfehlungen stets nachvollziehbar und transparent sein.

Redaktion: Sie sprechen davon, dass gute Beratung sogar zu finanziellen Vorteilen führen kann. Wie genau?

Kai Fürderer: Das fängt bei der richtigen Einbindung staatlicher Förderprogramme an – hier fehlt oft das Wissen oder die Unterstützung bei der Antragstellung. Auch beim Thema Energieeffizienz gibt es große Potenziale: Gebäude mit höherer Effizienzklasse erhalten nicht nur leichter Finanzierungen, sondern profitieren zusätzlich von Fördermitteln.

Gute Berater erkennen solche Themen frühzeitig und beziehen sie aktiv in die Finanzierungsstrategie ein. Das kann sich am Ende deutlich rechnen bzw. auszahlen.

Redaktion: Können regionale Banken all diese Anforderungen wirklich erfüllen?

Kai Fürderer: Viele Institute bemühen sich sehr darum – und das mit wachsendem Erfolg. Wichtig ist aber auch, dass sich der Service nicht auf die Erstberatung beschränkt. Die Kundenbeziehung sollte langfristig tragfähig sein. Das bedeutet etwa: Ist der Berater auch nach der Kreditzusage weiter ansprechbar? Gibt es einen festen Ansprechpartner für die laufende Betreuung?

Eine hohe Beratungsqualität zeigt sich nicht zuletzt in einer verlässlichen, vertrauensvollen Partnerschaft über die gesamte Laufzeit hinweg.

Redaktion: Wann und wo können sich Interessierte über die Ergebnisse des Tests informieren?

Kai Fürderer: Die vollständigen Ergebnisse des Bankentests „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ veröffentlichen wir im Oktober 2025 auf der Website der Gesellschaft für Qualitätsprüfung. Dann sehen Interessierte auf einen Blick, welche Institute sich durch herausragende Beratungsleistungen im Bereich Baufinanzierung (in der jeweiligen Region) ausgezeichnet bzw. hervorgetan haben.

Ein aktueller Beitrag (vom 28. Juli 2025) auf Handelsblatt.com befasst sich mit den verschiedenen Aspekten einer Immobilienfinanzierung und verweist dabei auf den Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierungsberatung 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung als Grundlage für die Wahl eines geeigneten Finanzierungspartners.

Hier geht´s direkt zu einem aktuellen Interview (vom 02. September 2025) auf Handelsblatt.com mit Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH, vor der offiziellen Ergebnisveröffentlichung im Oktober 2025.

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Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ – Spitzenberatung ist umfassend informativ und individuell bedarfsorientiert

Wer einen Hausbau plant oder den Kauf einer Immobilie anstrebt, steht vor einer Unzahl schwerwiegender Entscheidungen. Die Frage der Finanzierung steht dabei in den allermeisten Fällen an erster Stelle. Mit ihr verbunden sind etliche Details, die bedacht werden sollten, damit aus dem Traum von den eigenen vier Wänden mittelfristig kein finanzieller Albtraum wird und die in aller Regel langjährige Belastung einer Immobilienfinanzierung die Freude am Eigenheim oder die langfristige Rendite der Immobilie als Anlage nicht trübt.

Sich in Eigenregie mit all diesen Details zu befassen und alle relevanten Aspekte zu beleuchten, ist nur den wenigsten Verbrauchern möglich, weshalb die Suche nach einem ausgezeichneten bzw. exzellenten Finanzierungspartner immer auch die Suche nach einem erfahrenen Beraterteam für die individuelle Beratung darstellt.

Das regionale und überregionale Angebot ist groß und für den Laien schwer zu überblicken. Tendenziell führt die meisten Verbraucher der erste Weg zu regionalen Instituten. Doch auch hier besteht für den Laien Ungewissheit, ob die angebotene Beratung hohen Ansprüchen gerecht wird, alle notwendigen Informationen liefert und im Ergebnis zu einer Finanzierung führt, die den persönlichen Anforderungen, Bedürfnissen und Voraussetzungen entspricht.

Mit dem Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung“ bietet die Gesellschaft für Qualitätsprüfung eine Orientierung im regionalen Angebotsdschungel der Immobilienfinanzierer. Der Bankentest bewertet die Beratungs- und Servicequalität auf Grundlage einer bewährten Testmethodik, die auch die Grundlage für den renommierten Bankentest „BESTE BANK vor Ort“ darstellt und der der renommierte Verbrauchertest seinen Erfolg verdankt.

Im Zentrum stehen dabei anonym von professionellen Testern mit Branchenexpertise durchgeführte Beratungsgespräche, die mit Hilfe eines standardisierten Frage- und Analysebogens ausgewertet und benotet werden. Dabei werden sowohl die konkrete Beratung (im Beratungsgespräch) als auch die Terminvereinbarung und das digitale Angebot der Regionalbanken bewertet.

Inhaltlich berücksichtigt der Bankentest zur Baufinanzierungsberatung für das Jahr 2026 zentrale Aspekte der Immobilienfinanzierung und bewertet, ob und wie zielführend diese bei der Testberatung im Hinblick auf die individuellen Anforderungen der exemplarisch charakterisierten Testpersonen berücksichtigt werden.

In einem aktuellen Interview (vom 02. September 2025) auf Handelsblatt.com erklärt Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Qualitätsprüfung, Herausgeber des Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“, welche Informationen Verbraucher aus dem Bankentest ableiten können, warum der Zinssatz nur ein Aspekt einer Immobilienfinanzierung ist und worauf man bei der Entscheidungsfindung neben Merkmalen wie Zins und Tilgung noch achten sollte. Fürderer erläutert, was eine gute Baufinanzierungsberatung auszeichnet und beschreibt, wie die Kombination aus umfassender Information und individueller, bedarfsgerechter Betrachtung den Unterschied zwischen guter und sehr guter Beratung ausmacht.

Dabei beschreibt das Interview auch, warum gute Beratung, wie sie die Auszeichnung durch den Bankentest bescheinigt, nicht nur aufklärt und Risiken minimiert, sondern insgesamt auch dazu beitragen kann, die langfristigen Kosten einer Immobilienfinanzierung zu senken, etwa durch die Beratung zu vielfältigen Möglichkeiten der staatlichen Förderung rund um den eigenen Wohntraum bzw. der eigenen Traumimmobilie.

Ein aktueller Beitrag (vom 28. Juli 2025) auf Handelsblatt.com befasst sich mit den verschiedenen Aspekten einer Immobilienfinanzierung und verweist dabei auf den Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierungsberatung 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung als Grundlage für die Wahl eines geeigneten Finanzierungspartners.

HINWEIS: Die vollständige Liste der ausgezeichneten Institute wird im Oktober 2025 auf der Webseite der Gesellschaft veröffentlicht.

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Bankentest Baufinanzierungsberatung 2026 – Augen auf bei der Baufinanzierung

Auch im Jahr 2025 bleibt das Thema Wohnen eines der meistbesprochenen Alltagsthemen. Wohnungsmangel in Ballungsgebieten, steigende Mieten, explodierende Baukosten, rückläufige Zahl an Neubauten und gleichzeitig steigendes Interesse an Immobilien, sowohl selbstgenutzt und als Altersvorsorge sowie als Investment mit dauerhaft attraktiven Renditen – das Thema Immobilien hat über Jahrhunderte nicht an Relevanz verloren.

Handelsblatt.com berichtet über die größten Herausforderungen in der Bau- und Immobilienfinanzierung und über den Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung.

Die Deutschen träumen unverändert den Traum von den eigenen vier Wänden. Egal ob das mit dem Architekten nach individuellen Wünschen geplante Einfamilienhaus oder die Doppelhaushälfte vom heiß umkämpften Immobilienmarkt: Die eigene Immobilie ist für einen großen Teil der Bundesbürger das wichtigste materielle Zukunftsziel.

Den Traum zu realisieren ist für die meisten Deutschen vor allen Dingen ein langjähriges Finanzierungsvorhaben, dessen sorgfältige Planung darüber entscheidet, ob die damit verbundenen Verpflichtungen auch unter unerwarteten Lebensbedingungen bewältigt werden können.

Mindestens genauso komplex wie die Frage nach den baulichen Anforderungen an die individuell geeignete Immobilie, die erforderlichen Absprachen mit Architekten und ausführenden Dienstleistern oder die Prüfung des Zustands einer Bestandsimmobilie sind die unterschiedlichen Aspekte eines Darlehens als finanzielle Grundlage der Bau- oder Immobilienfinanzierung.

Als anspruchsvolles Finanzprodukt bietet der Immobilienkredit zahlreiche Stellschrauben und Variablen. Begonnen mit der Ermittlung der erforderlichen Darlehenssumme, die beim Bau auch unerwartete Mehrkosten berücksichtigen sollte und beim Kauf Makler-, Notar- und andere Verwaltungskosten abdecken muss. Aber auch die Frage nach Eigenkapital als Sicherheit bis hin zu den konkreten Fragen der Rückführung des Darlehens, zusammengesetzt aus Tilgung und Zins: Gerade Laien sind mit den vielfältigen Entscheidungen schnell überfordert.

Noch vor den konkreten Detailfragen nach Modalitäten und Konditionen steht in der Regel aber die Frage nach dem richtigen Finanzierungspartner. Gerade wenn die individuellen finanziellen Voraussetzungen eine große Auswahl potenzieller Anbieter eröffnet, stehen Interessenten vor der sprichwörtlichen Qual der Wahl.

Deutliche Unterschiede zeigen sich dabei nicht nur auf Seiten der Vertragsbedingungen und damit bei den Kosten einer Finanzierung. Bereits bei der Anbahnung einer Immobilienfinanzierung zeigt sich, welche Anbieter mit kompetenter, kundenorientierter Beratung überzeugen können und serviceorientiert alles unternehmen, um den realistischen Traum von der eigenen Immobilie wahrwerden zu lassen.

Dazu gehört auch, dass sie Aspekte berücksichtigen, die dem Kunden vielleicht nicht auf Anhieb bewusst sind oder nicht ausreichend berücksichtigt wurden, wie etwa die Absicherung allgemeiner Lebensrisiken mit potenzieller Auswirkung auf die Immobilienfinanzierung.

Ein aktueller Beitrag (vom 28. Juli 2025) auf Handelsblatt.com befasst sich mit den verschiedenen Aspekten einer Immobilienfinanzierung und verweist dabei auf den Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierungsberatung 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung als Grundlage für die Wahl eines geeigneten Finanzierungspartners.

Hier geht´s direkt zu einem aktuellen Interview (vom 02. September 2025) auf Handelsblatt.com mit Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH, vor der offiziellen Ergebnisveröffentlichung im Oktober 2025.

HINWEIS: Die vollständige Liste der ausgezeichneten Institute wird im Oktober 2025 auf der Webseite der Gesellschaft veröffentlicht.

 

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Immobilienfinanzierung: Kunden unter Druck – Ergebnisse der BaFin-Umfrage 2024

Einordnung, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen aus Verbrauchersicht

Einleitung

Die anhaltend hohe Inflation, gestiegene Bauzinsen und zunehmende regulatorische Anforderungen stellen Kreditnehmer wie Finanzinstitute gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Sommer 2024 eine repräsentative Umfrage durchgeführt, um die aktuelle Lage auf dem Markt für Immobilienfinanzierungen besser zu verstehen.

Mehr als 3.000 Verbraucherinnen und Verbraucher nahmen daran teil – darunter sowohl Personen mit laufenden Immobilienkrediten als auch solche auf der Suche nach einer Finanzierung. Die Ergebnisse zeichnen ein vielschichtiges Bild zur aktuellen Situation rund um die Immobilienfinanzierung von Privatkunden.

Beratung als Grundpfeiler – mit Verbesserungspotenzial

Ein zentrales Ergebnis der Umfrage: 81 % der Befragten gaben an, sich bei ihrer Baufinanzierung professionell beraten zu lassen. Noch erfreulicher: 88 % fühlten sich im Rahmen der Beratung gut über Risiken informiert. Gleichwohl bleibt ein nicht zu vernachlässigender Teil der Kreditinteressierten unzureichend aufgeklärt – insbesondere mit Blick auf langfristige Belastungen, Zinsrisiken und mögliche Anschlussfinanzierungen. Für Finanzinstitute ergibt sich daraus der klare Auftrag, Beratungsqualität weiter zu verbessern und Kunden ganzheitlich durch die Finanzierungsstrecke zu begleiten.

Kreditvergabe und Ablehnungsgründe

Ein weiteres zentrales Ergebnis betrifft die Kreditvergabe: 71 % der Befragten stellten Konditionsanfragen oder konkrete Finanzierungsanträge. Fast ein Drittel dieser Anfragen wurde abgelehnt – ein bemerkenswerter Wert, insbesondere bei Erstfinanzierungen. Zu den Hauptgründen zählen fehlendes oder zu geringes Eigenkapital, ein niedriges Haushaltseinkommen, negative Schufa-Einträge sowie die Überziehung von Girokonten.
Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer realistischen Haushaltsplanung und einer frühzeitigen Auseinandersetzung mit der eigenen Bonität.

Finanzielle Belastung und drohende Überschuldung

Besorgniserregend ist der Umstand, dass über die Hälfte der Befragten angab, Schwierigkeiten zu haben, gleichzeitig die monatlichen Kreditraten und laufende Nebenkosten zu bewältigen. Viele greifen daher auf teure Überbrückungskredite zurück – etwa über den Dispo oder Kreditkarten –, was zu einer schleichenden Verschuldung führen kann. Eine nachhaltige Finanzierungsstrategie und regelmäßige Liquiditätsplanung gewinnen hier zunehmend an Bedeutung.

Anschlussfinanzierung im Fokus

91 % der befragten Kreditnehmer verfügten über eine Zinsbindung. Ein Großteil dieser Verträge läuft jedoch in den Jahren 2025 oder 2026 aus. Vor dem Hintergrund des gestiegenen Zinsniveaus stellt die Anschlussfinanzierung für viele Haushalte ein Risiko dar. Bereits jetzt wurde ein erheblicher Teil entsprechender Anfragen abgelehnt – oft aus denselben Gründen wie bei der Erstfinanzierung. Die Empfehlung der BaFin ist eindeutig: Kreditnehmer sollten frühzeitig Alternativen prüfen, Zinsangebote vergleichen und sich aktiv um eine Verlängerung oder Umschuldung bemühen.

Handlungsempfehlungen aus Sicht der BaFin

Die BaFin leitet aus der Umfrage mehrere Empfehlungen für Verbraucher ab:

  1. Ehrliche Haushaltsanalyse: Eine realistische Einschätzung der finanziellen Belastbarkeit ist essenziell.
  2. Vorsorge gegen Lebensrisiken: Arbeitslosigkeit, Krankheit oder familiäre Veränderungen sollten in die Finanzplanung einbezogen werden.
  3. Nutzung von Sondertilgungen: Wer die Möglichkeit hat, sollte vertraglich vereinbarte Sondertilgungsrechte nutzen.
  4. Frühzeitige Anschlussplanung: Eine rechtzeitige Beschäftigung mit der Anschlussfinanzierung schafft Handlungsspielräume und reduziert Risiken.

Fazit

Die Ergebnisse der BaFin-Umfrage machen deutlich, dass Immobilienfinanzierung für viele Haushalte zunehmend zur Belastung wird. Beratung und Kreditvergabe müssen sich stärker an den realen Lebensverhältnissen der Kunden orientieren. Gleichzeitig ist es entscheidend, dass Kreditnehmer ihre eigene Finanzlage kritisch reflektieren und mögliche Belastungsszenarien aktiv einplanen. Die Umfrage liefert somit wertvolle Impulse für eine verantwortungsvolle Kreditvergabe und eine präventive Verbraucherkommunikation.

Zusatzinformation:

Interview zur Immobilienfinanzierung mit dem Verbraucherschutzbeauftragten der BaFin

 

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Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH

SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026:
Eine Auszeichnung für exzellente Beratung im Bereich Immobilienfinanzierung

Die Baufinanzierung stellt für viele Menschen eine der bedeutendsten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens dar. Umso wichtiger ist es, dass Banken und Finanzdienstleister ihre Kundinnen und Kunden bei diesem Prozess kompetent, transparent und individuell begleiten. Mit dem Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ verfolgt die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH das Ziel, die Beratungsqualität im Bereich Immobilienfinanzierung objektiv und praxisnah zu analysieren – und die besten Institute entsprechend auszuzeichnen.

Testdesign

Der Test „SEHR GUT in der Baufinanzierung“ basiert auf einem testkauf-basierten Ansatz. Dabei werden reale Beratungssituationen simuliert, bei denen Testkunden mit konkreten Finanzierungsvorhaben an die Bank herantreten. Getestet wurden über 200 regionale und überregionale Institute, darunter Genossenschaftsbanken und Sparkassen.

Im Fokus des Tests steht eine exzellente Immobilienfinanzierung – mehr als nur ein Darlehen. Entscheidend sind ein umfassendes Beratungserlebnis, Transparenz und individuelle Betreuung – kurz: das Rundum-sorglos-Paket auf dem Weg zum Eigenheim.

Die Bewertung erfolgt anhand eines objektiven Prüfkatalogs, der verschiedene Phasen des Kundenerlebnisses abbildet:

  • Der erste Kontakt (z. B. Reaktionszeit und Freundlichkeit)
  • Die Analyse des Finanzierungsvorhabens
  • Die individuelle Beratung inklusive Machbarkeit und Fördermöglichkeiten
  • Die Transparenz und Verständlichkeit der Angebote
  • Die Dokumentation und Nachbetreuung

Jedes Institut hatte nur eine Chance – denn es wurde ein reales Gespräch mit einem echten Kundenwunsch bewertet. Der Testzeitraum (für die Beratungsgespräche) erstreckte sich von Januar 2025 bis Juli 2025. Weiterhin gilt auch hier, dass gute Beratung kein Zufall sein darf!

Testschwerpunkte

Der Fokus lag auf der Qualität der Beratung – nicht auf Konditionen. Besonders berücksichtigt wurden hierbei:

  1. Bedarfsgerechte Analyse: Wurden die finanziellen und persönlichen Rahmenbedingungen des Kunden vollständig erfasst?
  2. Maßgeschneiderte Lösung: Wurde ein Finanzierungskonzept entwickelt, das zur Lebenssituation des Kunden passt?
  3. Transparenz & Verständlichkeit: Wurden Angebote, Risiken und Fördermöglichkeiten nachvollziehbar erklärt?
  4. Digitale Unterstützung: Kam moderne Technik (z. B. Zinsrechner, Online-Berechnung) unterstützend zum Einsatz?

Erwartungshaltung

In Zeiten steigender Zinsen und volatiler Immobilienmärkte ist eine bedarfsgerechte und seriöse Baufinanzierungsberatung wichtiger denn je. Kundinnen und Kunden erwarten heute:

  • Eine ehrliche Einschätzung der Machbarkeit
  • Transparenz bei Kosten und Laufzeiten
  • Kenntnisse über staatliche Förderprogramme
  • Eine Beratung, die auch unsichere Markt- und Lebensphasen realistisch berücksichtigt

Der Test prüft genau diese Aspekte – unabhängig, strukturiert und auf Augenhöhe mit den Anforderungen der Praxis bzw. der Kunden.

Tester

Unsere Mitarbeiter verfügen über tiefes Fachwissen in den Bereichen Baufinanzierung, Verbraucherrecht und Beratungsprozesse. Unterstützt wurde der Test durch ein standardisiertes Bewertungsschema sowie ausgewählte Testkäufer mit umfassender Praxiserfahrung.

Ergebnisse

Die Auszeichnung „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ erhalten jene Institute, die in den Kriterien Beratung, Transparenz und Kundenfokus besonders überzeugen konnten.
Unter den ausgezeichneten Banken finden sich auch dieses Mal sowohl große als auch kleinere Regionalbanken, die mit individuellen Finanzierungslösungen punkten konnten.

Die finalen Ergebnisse werden im Oktober 2025 auf unserer Homepage veröffentlicht.

Diese Institute überzeugten durch:

  • strukturierte Beratungsgespräche
  • umfassende Bedarfserfassung
  • transparente Angebotsgestaltung
  • fundiertes Wissen zu Förderprogrammen

Besonders hervorgehoben wurde die hohe Beratungskompetenz einzelner Berater*innen sowie die Fähigkeit, komplexe Finanzierungsfragen einfach und nachvollziehbar zu vermitteln.

Fazit

Der Test „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2026“ liefert einen wertvollen Beitrag zur Transparenz im Markt der Immobilienfinanzierung. Er bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern eine verlässliche Orientierung bei der Auswahl einer kompetenten Bank vor Ort. Gleichzeitig setzt der Bankentest klare Maßstäbe für Beratungskompetenz, Kundenorientierung und Transparenz – und zeigt: Exzellente Baufinanzierung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis professioneller und engagierter Beratung.

Quellen bzw. weitere Informationen:

  1. Rückblick auf die Ergebnisse „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2025“: https://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de/bankentest-sehr-gut-in-der-baufinanzierung-2025/
  2. Interview mit Kai Fürderer im Nachgang der Pressemitteilung „Testsieger in der Baufinanzierung“ im Test „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2025“:
    https://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de/interview-mit-kai-fuerderer-im-nachgang-der-pressemitteilung-testsieger-in-der-baufinanzierung-im-test-sehr-gut-in-der-baufinanzierung-2025/
  3. Fachbeitrag: „Bankentest Baufinanzierungberatung – Optimale Beratung sichert den Lebenstraum Eigenheim“: https://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de/bankentest-baufinanzierungberatung-optimale-beratung-sichert-den-lebenstraum-eigenheim/

 

Fotoquelle: Shutterstock 2218270961_Gumbariya; 2232304315_A9-STUDIO

Bankentest Baufinanzierungberatung – Optimale Beratung sichert den Lebenstraum Eigenheim

Der Bankentest „SEHR GUT in der Baufinanzierung 2025“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung testet und bewertet regionale Angebote in der Baufinanzierungsberatung. Die Veröffentlichung der besten Beratungsleistung vor Ort dient als zuverlässige Entscheidungshilfe auf dem Weg zur Wunschimmobilie.

„Eigener Herd ist Goldes wert“ – Schon der Volksmund wusste die Bedeutung von Sachwerten zu schätzen und die historische Erfahrung gibt ihm dabei langfristig betrachtet Recht. Im Vergleich zu stark volatilen Geldanlagen wie Aktien und anderen Finanzmarktprodukten zeichnet Sachwerte, allen voran die Immobilie, vor allen Dingen ihre Wertstabilität und Krisensicherheit aus.

Entsprechend groß ist das Interesse an Immobilienbesitz. Egal ob als selbstgenutzte Immobilie, die ihre Besitzer langfristig vor erfahrungsgemäß kontinuierlich steigenden Mieten schützt oder als Mietobjekt, mit dem eben von diesen steigenden Mieten als passives Einkommen profitiert werden kann: Die Investition in eine Immobilie macht sich in den meisten Fällen langfristig bezahlt und gilt gerade im Bereich der Altersvorsorge als zuverlässige Möglichkeit, den eigenen Lebensabend abzusichern.

Gleichzeitig ist diese Investition für die meisten Menschen die größte ihres Lebens. Bei ortsabhängig in den letzten Jahren sprunghaft gestiegenen Quadratmeterpreisen sind mittlere bis hohe sechsstellige Preise für Wohnhäuser und selbst für Eigentumswohnungen längst keine Ausnahme mehr. Solche Summen liquide bereitzustellen, ist den wenigsten Käufern oder Bauherren möglich.

Statistisch liegt der durchschnittliche Eigenkapitalanteil bei rund 28 %. Nicht selten werden die gesamten Baukosten oder der volle Kaufpreis finanziert. In Folge dessen binden sich angehende Immobilienbesitzer in den meisten Fällen über Jahre oder sogar Jahrzehnte an einen Finanzierungspartner. Die Wahl des passenden Darlehensgebers ist deshalb von herausragender Bedeutung und ist ausschlaggebend dafür, wie viel die Wunschimmobilie unter dem Strich tatsächlich kostet und ob es dem Darlehensnehmer langfristig gelingt, die aus einem Kreditvertrag resultierenden laufenden Kosten ohne Probleme zu tragen.

Im Bankentest Baufinanzierungsberatung widmet sich die Gesellschaft für Qualitätsprüfung der Suche nach den besten Banken in Hinblick auf die Beratung zur Immobilienfinanzierung. Analog zum renommierten Bankentest „BESTE BANK vor Ort“ führen fachlich qualifizierte Tester auch als Grundlage des Bankentests „SEHR GUT in der Baufinanzierung“ Beratungsgespräche und bewerten diese auf Grundlage eines Frage- und Analysebogens.
Dabei repräsentieren die Testkunden den Prototypen eines Immobilienkäufers, dessen finanzielle Situation alle Voraussetzungen für eine reibungslose Finanzierung gewährleistet. Insofern wird die Beratung vor allen Dingen dahingehend bewertet, ob sie neben den elementaren Aspekten einer Finanzierung auch Antworten auf begleitende Lebensrisiken wie ein Krankentagegeld, die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Altersvorsorge im Allgemeinen thematisieren und damit eine umfassende Absicherung des Kunden und der gewünschten Immobilienfinanzierung im Auge behalten.
Die abschließende Wahl der besten Anbieter und die Auszeichnung „SEHR GUT in der Baufinanzierung“ bewertet sowohl die allgemeine Servicequalität des Dienstleisters als auch die konkrete Beratungsqualität.
Darüber hinaus umfasst die Auswertung den „Digital-Check“, der auch für den Bankentext „BESTE BANK vor Ort“ von der Gesellschaft für Qualitätsprüfung kontinuierlich weiterentwickelt wird. Der „Digital-Check“ trägt dem wachsenden Bedarf an leicht verfügbarer digitaler Information Rechnung und überprüft die Websites der getesteten Banken.
Bewertet werden Art und Umfang der hier veröffentlichten Informationen zum Thema Immobilienfinanzierung sowie das Angebot an digitalen Serviceleistungen, wie einer Möglichkeit zur Online-Buchung eines Beratungstermins.

Die aktuellen Ergebnisse können Sie im hier verlinkten Beitrag nachlesen!

Am 13. Januar 2025 haben wir einen Ergebnisbericht auf der Internetpräsens von „DAS INVESTMENT“ veröffentlicht. Zu diesem Beitrag gelangen Sie hier.

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